Zeittafel Donatello Losito

Donatello Losito mit Objekt IL Ginepro, 1983

Donatello Losito mit Objekt IL Ginepro, 1983, Foto: D. Losito

1940
Geburt am 26.Oktober in Köln als Sohn des italienischen Malers und Bildhauers Luigi Losito und seiner Frau Lieselotte geb. Hinte, Dolmetscherin für französisch und italienisch.

1944
Kriegsbedingter Umzug der Familie nach Magdeburg zu den Großeltern.

1947 – 55
Schulbesuch in Magdeburg.
Der Besuch der weiterführenden Oberschule wird ihm aus politischen Gründen verwehrt.

1955 – 59
Ausbildung zum und Tätigkeit als Stuckateur und Restaurator.

1960
Mit seinem italienischen Reisepass Wanderungen durch Frankreich und Italien. Erste Arbeiten in Aquarell und Öl.

1961
Im Mai Übersiedlung nach Berlin (West). Nach dem Berliner Mauerbau Aktivitäten als Fluchthelfer für Verwandte, Kommilitonen und Freunde.

1961 – 64
Studium an der Meisterschule für das Kunsthandwerk.

1965 – 66
Wegen „Beihilfe zur Republikflucht und Urkundenfälschung“ wird er in der DDR zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt; nach 18 Monate „Freikauf“ durch die Bundesregierung.

1966
Besuch der Akademie für Grafik, Druck und Werbung; Grafiken und Zeichnungen unter anderem über seine Haftzeit.

1966 – 69
Mehrere Aufenthalte in Spanien und Griechenland.

1969
Bekanntschaft und spätere Lebensgemeinschaft mit der Berliner Architektin Sigrid Kressmann-Zschach.

1977
Eheschließung

Seit 1970
Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen

Seit 1972
Einzelausstellungen, u.a. in Berlin, Bonn, Brescia

1990
Tod von Sigrid Kressmann-Zschach. Losito übernimmt die Geschäftsführung zahlreicher Gesellschaften und Verwaltungen; er führt Bauprojekte. Nach 20 intensiven Schaffensjahren ruht die künstlerische Arbeit bis zu seinem Tod.

2004
Lebensgemeinschaft mit Joanna Fraino

2007
Eheschließung

2008
Im 19.Februar 2008 stirbt Donatello Losito. Seine letzte Ruhestätte befindet sich gemeinsam mit Sigrid Kressmann-Zschach auf dem Waldfriedhof Zehlendorf.